Der Ritterschlag
Als wir die große Halle betraten, fiel mein Blick auf den Raum voller bequemer Sessel und Sofas, in dem wir alle versammelt waren, um den Abend vor der Hochzeit gemeinsam zu feiern. Vater, Tyrion, Brienne, Sansa, Podrick, Bronn, Arya und sogar Bran waren schon da, und ihre Gesichter hellten sich auf, als sie uns erblickten. Sie begrüßten uns herzlich, mit erwartungsvollen Blicken und freundlichen Gesten, und es lag eine warme, freudige Stimmung in der Luft.
Alle Gesichter in dem Raum waren auf uns gerichtet und strahlten vor Freude – ein kollektives Grinsen, das ich nicht ganz verstand. „Warum grinst ihr alle so?“, fragte ich verwirrt und schaute zu Marlis hinüber. Auch sie begann zu lächeln, was meine Neugier und ein wenig Unruhe schürte. „Leute, was ist hier los?“ Meine Stimme klang ernst und ein wenig forsch, während ich in die Runde blickte.
Da erhob sich mein Vater, Jaime, mit seinem Schwert in der Hand, und sein Lächeln verriet eine wohlbedachte Überraschung. „Du brauchst keine Angst zu haben, Lukas“, rief Tyrion lachend. Ich sah zu ihm, kurz perplex, aber vertraute dennoch auf sie alle. Es war, als hätte ich plötzlich eine Ahnung, doch erst als mein Vater direkt vor mir stand, erkannte ich, was er vorhatte.
Langsam kniete ich nieder, mein Blick voller Stolz und Bewunderung zu ihm aufgerichtet, als er mir feierlich das Schwert an die Schulter legte. Dann sprach er in seiner tiefen, ruhigen Stimme die Worte, die in der Halle widerhallten: „Im Namen des Kriegers, der Kraft in unseren Armen verleiht fordere ich dich auf mutig zu sein, im Namen des Vaters, der über uns alle richtet fordere ich dich auf gerecht zu sein, und im Namen der Mutter, die über uns wacht fordere ich dich auf die unschuldigen zu beschützen… erhebe dich, Ser Lukas Lannister, Ritter der Seven Kingdoms.“
Mein Herz pochte, und als ich aufstand, spürte ich den Stolz und die Kraft in mir, als alle in Applaus und Jubel ausbrachen. Vater und Tyrion traten erneut zu mir heran und reichten mir ein prachtvolles Schwert, das im sanften Licht funkelte. „Valyrischer Stahl“, sagte Tyrion mit einem zwinkernden Stolz. Vater legte mir die Hand auf die Schulter und fügte hinzu: „Die besten Schwerter haben Namen.“
Ich nahm das Schwert in die Hand und ließ es durch die Luft gleiten, seine Schärfe und Balance spüren, bevor ich mit festem Blick antwortete: „Schattenlicht.“ Der Name passte zu unserer Geschichte, zu der Dunkelheit, die wir beide durchlebt hatten und dem Licht, das wir jetzt in diese Welt trugen.
Noch einmal erhob ich das Schwert in meiner linken Hand und blickte in Vaters Augen, die vor Stolz glänzten. Die Halle erfüllte sich erneut mit Applaus und Frohlocken. Die Feier begann, und während wir alle miteinander anstießen, bahnte ich mir den Weg zu Vater, um ihm noch einmal tief zu danken. „Danke, Vater“, begann ich und spürte, wie ernst und echt meine Worte waren. „Aber…“, ich zögerte, „ich habe etwas Angst, gegen jemanden nur mit meiner linken, schwächeren Hand zu kämpfen.“
Vater legte mir beruhigend die Hand auf die Schulter. „Lukas“, sagte er leise und fest, „fürchte dich nicht. Wenn ich es schaffen kann, kannst du es auch. Wir mögen beide nur eine Hand haben, aber das macht uns nicht weniger stark. Es bedeutet nur, dass wir uns auf die eine konzentrieren, die uns geblieben ist. Stärke und Können liegen nicht in den Händen, sondern hier“, er legte seine Finger an meine Schläfe, „und hier.“ Dabei zeigte er auf mein Herz. „Du brauchst keine Angst zu haben, solange wir besser sind als der Gegner.“
Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, und wir schlugen mit den verbliebenen Händen ein, ein stilles Gelübde, unser Bestes zu geben und weiter zu trainieren. Wir beide wussten, dass uns das noch stärker machen würde. So feierten wir, mit Wein, Gelächter und den besten Freunden und Familienmitgliedern, die man sich nur wünschen konnte, bis tief in die Nacht.
Am nächsten Morgen, als das erste Licht durch die Fenster fiel, wachte ich auf – Ser Lukas Lannister, mit Marlis, meiner zukünftigen Ehefrau, an meiner Seite.
Der Hochzeitsmorgen
Marlis und ich strahlten vor Vorfreude, als wir Hand in Hand den Frühstücksraum betraten. Ein herzliches „Guten Morgen“ erklang von allen Seiten, und wir wurden an einen reichlich gedeckten Tisch geleitet, auf dem sich ein Festmahl an Leckereien befand. Spezialitäten aus allen Ecken des Reiches waren dabei – süßes Brot aus Dorne, Fruchttörtchen aus dem Green Vale, gebratener Fisch aus den Flüssen und dampfend heißer Tee aus Westeros’ besten Gärten. Wir kosteten alles und genossen jede Sekunde.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, erschienen Marlis’ Eltern zusammen mit ihren Brüdern und ihrer jüngeren Schwester. Ich stand auf und ging auf sie zu, bereit für den vertrauten Empfang. Nach herzlichen Umarmungen baten Marlis’ Eltern darum, kurz mit mir allein zu sprechen. Ein bisschen Nervosität machte sich in mir breit, doch als wir uns in eine ruhige Ecke zurückzogen, sah ich, wie ernst sie beide wirkten.
„Lukas,“ begann ihr Vater und nahm meine Hand. „Wir möchten dir danken. Du hast unsere Tochter nicht nur beschützt, sondern ihr auch das Leben gerettet. Zu wissen, dass sie jemanden wie dich an ihrer Seite hat, jemand, der sie so sehr schätzt und beschützt, ist für uns ein unglaubliches Geschenk.“ Seine Frau nickte zustimmend und fügte hinzu: „Wir wissen, dass du bei dieser Rettung deine Hand verloren hast… und das tut uns sehr leid.“ Ihr Blick war voller Mitgefühl, doch ich schüttelte den Kopf und lächelte.
„Es war es wert,“ sagte ich schlicht und aufrichtig, „solange Marlis in Sicherheit ist, hätte ich zehn Hände gegeben.“ Beide schauten mich an, und ich spürte, dass sie mir glaubten und wie sehr sie mich nun als Teil ihrer Familie betrachteten. Das Gespräch hinterließ ein warmes Gefühl in meinem Herzen, und ich verabschiedete mich von ihnen, um mich für den großen Tag vorzubereiten.
Auf dem Weg zu meinem Zimmer klopfte mein Herz schneller, als ich daran dachte, dass mein Vater und mein Onkel Tyrion auf mich warteten. Als ich ankam, sah ich, dass sie beide bereits ihre prächtigen Hochzeitsgewänder trugen. Vater trug ein tiefrotes Gewand aus feinstem Samt mit einem goldenen Löwen auf der Brust und Verzierungen entlang des Kragens und der Ärmel, die den Stolz und das Ansehen unseres Hauses widerspiegelten. Onkel Tyrion hingegen trug eine dunkle, elegante Weste mit kleinen Stickereien, die die feine Handwerkskunst der Schneider von Casterly Rock zeigte. Seine Schultern waren mit einem königlichen Tuch bedeckt, das ihm eine gewisse Erhabenheit verlieh.
Mein eigenes Gewand wartete auf einer Truhe. Es war schlicht und edel zugleich – ein dunkles, mit Gold verziertes Obergewand, bestickt mit filigranen Mustern und mit einer Lannister-Robe in tiefem Rot, die meine Schultern bedeckte. Der Schnitt war schlicht, aber der schwere Stoff und die Details zeigten das Prestige unseres Hauses.
Vater lächelte und fragte mich mit einem verschmitzten Ausdruck: „Na, bist du nervös?“ Ich nickte und lachte verlegen. „Ja, doch, etwas nervös bin ich wohl,“ gestand ich. Da legte mir Tyrion, mit dem für ihn typischen humorvollen Blick, eine Hand auf die Schulter. „Ach, mein Junge“, sagte er, „das ist die beste Nervosität, die es gibt! Besser jetzt als auf dem Schlachtfeld.“ Vater lachte, und die Anspannung löste sich ein wenig, als Tyrion fortfuhr: „Und immerhin, sollte die Rede zu lang werden, musst du dich nicht vor all den Gästen verbeugen – ein kurzer Knicks reicht völlig!“ Wir alle lachten, und das Gewicht der Nervosität fiel von mir ab.
Dann fragte ich sie, wann wir zur Kirche aufbrechen müssten. „Sobald die erste Glocke ertönt,“ antwortete Vater. Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, erklang die Glocke, und wir schmunzelten über das perfekte Timing. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg.
Zur gleichen Zeit befand sich Marlis in unserem Zimmer, begleitet von Sansa und ihrer Schwester Hanna. Sansa trug ein atemberaubendes Kleid in schimmerndem Mitternachtsblau, das ihre anmutige Gestalt betonte, während Hanna ein zartgrünes, mit silbernen Blumenmustern besticktes Kleid trug, das perfekt zu ihrem strahlenden Lächeln passte.
Marlis stand in einem wunderschönen weißen Gewand vor dem Spiegel, das an den Seiten fein bestickt war und ihre zarte Silhouette umspielte. Die langen Ärmel und der dezente, tiefe Ausschnitt betonten ihre Eleganz und ließen sie wie eine Königin wirken. Die Stickereien schimmerten sanft im Licht, und ihr Schleier, der ihre Schultern umspielte, verlieh ihr eine anmutige Aura.
„Bist du nervös?“ fragte Sansa mit einem sanften Lächeln, als sie Marlis bewundernd betrachtete. Marlis atmete tief ein und nickte leicht. „Ja, irgendwie schon. Es ist aufregend und ein bisschen überwältigend… aber ich könnte mir keinen besseren Menschen an meiner Seite wünschen.“ Ihre Schwester Hanna legte eine Hand auf ihre Schulter. „Wir sind so stolz auf dich, Marlis. Es wird wunderschön, und wir alle stehen hinter dir.“
„Ja“, fügte Sansa hinzu, „dieser Moment ist deiner. Heute wirst du alles sein, was du dir jemals erträumt hast.“ Ihre Worte schenkten Marlis Ruhe und Zuversicht. Die Glocke ertönte, und das Trio teilte einen Blick voller Vorfreude. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, bereit, das zu erleben, was der Tag bringen würde.
Fahrt zur Kirche
Die Kutsche rollte sanft über den Weg zur Kirche, und mit jedem Schritt stieg die Nervosität in mir an. Bald kam die prächtige, goldschimmernde Kirche von Casterly Rock in Sicht. Ihre hohen, gotischen Türme erstreckten sich gegen den Himmel, während das große Hauptportal von zwei kunstvoll geschnitzten Löwen bewacht wurde, die in detaillierter Pracht die Macht und das Ansehen unserer Familie widerspiegelten. Im Morgenlicht schimmerte die Fassade aus poliertem Stein, und die bunten Glasfenster warfen ein warmes, farbenreiches Licht über den Innenraum. Die Glocken läuteten feierlich und füllten die Luft mit einer andächtigen Atmosphäre.
Wir saßen in der Kutsche, Vater, Onkel Tyrion und ich, und wurden direkt bis vor den Eingang gefahren. Als ich aus dem Fenster sah, bemerkte ich die vielen Leute von Casterly Rock, die uns zujubelten und gespannt auf unseren großen Tag blickten. Die Menge strahlte eine ausgelassene Freude aus, und ich konnte kaum glauben, wie viele Menschen zusammengekommen waren, um dieses Ereignis mitzuerleben.
„Ist es normal, dass die Leute so enthusiastisch bei einer Hochzeit sind?“ fragte ich neugierig in die Runde. Vater und Tyrion warfen sich einen vielsagenden Blick zu, und dann begann Tyrion, nachdenklich: „Nun ja, Lukas, dein Vater und ich… wir sind wohl nicht die besten Experten auf diesem Gebiet, da wir beide… ja, nie geheiratet haben.“ Er lachte leise und fuhr fort: „Wobei damals, bei der Hochzeit deiner Mutter mit Robert…“ dann hielt er jedoch inne. Er schien sich plötzlich bewusst zu werden, wie die Erinnerung auf Vater wirken könnte. Tyrion sah mich kurz an, und ohne Worte verstand ich, dass er vermeiden wollte, schmerzhafte Erinnerungen heraufzubeschwören.
Doch Jaime unterbrach mit einem leichten Lächeln: „Nein, es ist schon in Ordnung, Tyrion. Ja, damals bei Cerseis Hochzeit waren die Menschen sogar noch ausgelassener.“ Er fuhr fort und beschrieb, wie die Straßen von King’s Landing an jenem Tag von feiernden Menschen überflutet waren und wie die Menge jubelte, als die Zeremonie begann.
„Nach der Zeremonie hielten einige der Gäste sogar Ansprachen“, erinnerte sich Jaime. „Einige Lords und Damen aus dem ganzen Reich wünschten Cersei und Robert Glück und Erfolg in ihrer Ehe. Man sprach davon, dass dies eine neue Ära des Friedens zwischen den Häusern einläuten würde.“ Seine Stimme klang neutral, aber ich konnte mir vorstellen, dass er sich damals anders gefühlt haben musste.
Tyrion übernahm wieder das Wort, seine Augen blitzten vor Erinnerungen. „Und dann, mein lieber Neffe, gab es ein großes Ritterturnier zu Ehren der Hochzeit. Der Höhepunkt des Festes. Alle Ritter des Reiches waren da, um ihre Stärke zu beweisen.“ Er grinste breit und fügte hinzu: „Und rate mal, wer das Turnier gewonnen hat.“
Jaime, der das Geschehen schweigend verfolgt hatte, konnte sich ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. „Natürlich habe ich dieses Turnier gewonnen.“
Tyrion lachte. „Jaime hat so ziemlich jedes Turnier gewonnen, an dem er teilnahm“, bemerkte er mit einem schmunzelnden Blick auf meinen Vater. Jaime nickte und sagte: „Mag sein. Aber dieses eine Turnier musste ich natürlich gewinnen.“ Für einen kurzen Moment hielt er inne und sprach dann etwas leiser weiter: „Ich dachte zwischendrin aber daran, absichtlich zu verlieren. Ein Teil von mir hoffte sogar, dass mir vielleicht etwas zustoßen würde… oder noch schlimmer, dass ich vielleicht irgendwie dabei sterben könnte. Ich überlegte so lange ob ich es tun soll. Ich malte mir im Kopf aus wie schmerzhaft es ist, wenn ich vor ihnen stehen muss und sie mir gratulieren.“
Er schüttelte den Kopf und sah zum Fenster hinaus. „Aber ich wusste auch, dass ich es für Cersei tun musste. Es war mir dann im Endeffekt wichtiger, ihr zu zeigen, dass ich stark war, dass ich immer da sein konnte, um sie zu beschützen. Also habe ich mein Bestes gegeben… und ohne Schwierigkeiten gewonnen.“ Ein leichtes Lächeln zuckte über seine Lippen, als er einige der bekannten Gegner aufzählte, die er besiegt hatte – Ser Barristan Selmy, Ser Lyn Corbray, und sogar Gregor Clegane, den „Mountain“. „Keiner von ihnen hatte eine Chance,“ fügte er hinzu, das Gewicht der Erinnerung in seiner Stimme. Tyrion fügte hinzu „Dein Vater lügt nicht, er hat jeden einzelnen ohne Probleme besiegt.“ Ich war erstaunt und obwohl ich traurig war und mir versuchte auszumalen, wie schlimm es für Vater gewesen sein musste, freute ich mich auf das Turnier meiner Hochzeit und war gespannt, wer dieses dann gewinnen würde.
Dann jedoch wurde Vater still und sprach über den Moment, als er das Turnier gewonnen hatte und sich vor Cersei und Robert verbeugen musste. „Ich hasste es, sie an seiner Seite zu sehen. Dieses falsche Lächeln auf Roberts Gesicht, als er mir gratulierte… er wusste genau, dass er mich mit seinen falschen Worten verletzte und genoss jeden Moment davon mich damit zu quälen.“ Seine Stimme wurde gedämpft, und ich sah, wie die Erinnerung ihn noch immer berührte und die Wut hochkochte.
Tyrion und ich tauschten einen kurzen Blick aus. Dann sagte Onkel: „Dieser verfressene, versoffene rücksichtslose Mistkerl. Ich habe mir immer gewünscht, dass du ihn getötet hättest.“ Auch in mir kam die Wut hoch und ich sagte: „Er hat nie auch nur ansatzweise versucht mit mir Zeit zu verbringen nicht mal, als ich ihn gefragt habe, ob er mir von seinem Kampf gegen Rheagar erzählt oder mir beibringt, wie man mit dem Schwert kämpft. Er sagte immer nur: „Frag deine Mutter oder üb mit dem Knappen.“ Er hat mich behandelt, als wäre ich irgendein dahergelaufenes Kind.“ Vater kochte: „Er hat es nicht einmal verdient, dass die Leute überhaupt dachten, dass du und deine Geschwister seine Kinder sind.“ „Hat er nicht…“ erwiderte ich, traurig an die Erinnerungen wie Robert meine Geschwister, Mutter und mich behandelte. Gerade in dem Moment, als ich mich dazu äußern wollte, wie dankbar ich jedoch dafür bin, wie Vater sich um mich kümmert und sich auch um mich gekümmert hat, als ich noch dachte er wäre mein Onkel und ich auch Onkel Tyrion danken wollte, wie nett er immer zu mir war, hielt die Kutsche an. Wir waren am Eingang der Kirche angelangt.
Die Kutschentüren öffneten sich, und als wir ausstiegen, erblickten wir Brienne, Podrick und Bronn, die bereits vor der Kirche warteten. Brienne, in ihrer schlichten, doch beeindruckenden Rüstung, nickte uns ernst zu. Podrick stand ein wenig schüchtern daneben, während Bronn sich wie gewohnt entspannt und amüsiert umsah. Sie geleiteten uns die Stufen hinauf und in die Kirche.
Drinnen war die Stille fast greifbar, nur unterbrochen vom leisen Murmeln unserer Schritte auf dem langen, weichen Teppich, der für die Braut ausgelegt war. Die Kirche war prachtvoll: Goldene Schnitzereien zierten die Wände und Fenster, und das Licht, das durch die hohen, bunten Glasfenster fiel, erhellte den Raum in lebendigen Farben, die ihn fast wie einen Traum erscheinen ließen.