Nachricht über Kevin
Jedoch kam Tyrion um uns über Kevin Mormont, den Sohn von Jorah Mormont und Daenerys Targaryen zu informieren. „Kevin ist auf einem Handelsschiff unterwegs nach Dorne, und das ist kein gutes Zeichen. Wir müssen ihn retten, bevor es zu spät ist,“ sagte Tyrion.
Der Gedanke an Kevin, der in Gefangenschaft ist, traf mich hart. „Wir müssen ihn unbedingt retten! Wir waren als Kinder beste Freunde, und ich kann nicht zulassen, dass ihm etwas zustößt,“ erklärte ich und blickte entschlossen zu Jaime und Bronn.
Jaime nickte zustimmend, seine Verwirrung über unsere Beziehung schwand, während der Entschluss, Kevin zu helfen, in uns allen wuchs. „Dann ziehen wir los nach Dorne. Wir müssen schnell handeln. Kevin ist in Gefahr, und wir werden alles dafür tun, ihn zu befreien,“ sagte Jaime, und ich spürte den Stolz in seiner Stimme.
Bronn grinste und klopfte mir auf die Schulter. „Das wird ein Abenteuer, mein Freund. Lass uns zeigen, was wir draufhaben!“
Überfall im Pass
Mit einem klaren Ziel vor Augen machten wir uns auf den Weg nach Dorne. Die Sonne brannte auf unsere Rücken, und ich fühlte das Gewicht der Verantwortung, das auf uns lastete. Doch ich war fest entschlossen, Kevin zu finden und ihn zu retten.
Als wir uns auf den Weg nach Dorne machten, durchquerten wir die kargen Landschaften, die durch das heiße Klima und die stechende Sonne geprägt waren. Die Stimmung war angespannt, aber wir waren fest entschlossen, Kevin Mormont zu retten.
Auf halbem Weg, als wir durch einen schmalen Pass ritten, wurden wir plötzlich von einer Gruppe von fünf Söldnern überfallen. Ihre Augen blitzen vor Gier, als sie die goldene Hand von Jaime erkannten. „Da ist die goldene Hand! Und auch noch mit seinem Bastard! Schnappt sie euch, Jungs! Die Lannisters werden uns viel Gold bringen!“
Die Söldner waren grob und ungehobelt, mit scharfen Klingen und schmutzigen Gesichtern. Ich spürte sofort den Adrenalinstoß, als ich die Bedrohung erkannte. Jaime zog sein Schwert, und Bronn ließ einen grimmigen Ausdruck auf seinem Gesicht erkennen, als er sich für den Kampf bereitmachte.
„Bleib in meiner Nähe,“ sagte Jaime mit fester Stimme, während wir uns in Kampfposition brachten.
Der erste Söldner stürzte sich auf Jaime, während ich mich dem zweiten entgegenstellte. Mit einem präzisen Schnitt brachte ich ihn zu Fall, das metallische Klirren meiner Klinge hallte in der Luft. Bronn wich geschickt einem Angriff aus und konterte mit einem schnellen Stoß, der den nächsten Söldner gegen einen Felsen schleuderte.
Die anderen drei Söldner waren entschlossen, sich nicht leicht besiegen zu lassen. Einer von ihnen versuchte, Jaime von der Seite anzugreifen, doch ich griff ein und schlug ihm mit der Klinge in die Rippen. Jaime wirbelte herum und stach mit seinem Schwert durch die Brust eines weiteren Angreifers.
Es war ein harter Kampf, und ich merkte, wie meine Muskeln brannten, während ich den letzten Söldner zu Boden zwang. Wir waren erfolgreich. Die Söldner lagen besiegt und schwer atmend auf dem Boden, ihre Pläne gescheitert.
„Gut gemacht, Sohn,“ sagte Jaime und klopfte mir auf die Schulter, während ich noch mit dem Nachhall des Kampfes beschäftigt war. „Du hast dich gut geschlagen.“
„Das war knapp,“ murmelte ich, während ich die letzten Söldner durchsuchte. „Aber wir haben es geschafft.“
Bronn grinste und sagte: „Wenn das die besten Söldner sind, die Dorne zu bieten hat, wird unser Weg dorthin ein Kinderspiel!“
Wir stiegen wieder auf unsere Pferde und setzten unseren Weg fort. Doch in mir blieb ein Gefühl der Unsicherheit zurück. Wir waren in Gefahr, und die Nachrichten über unsere Reise würden sich schnell verbreiten. Aber ich war fest entschlossen, weiterzumachen und Kevin zu retten – egal, was auf uns zukäme.
Befreiung im Hafen
Kurz vor Dorne erreichten wir den Hafen, die salzige Meeresluft umhüllte uns, während wir uns aufteilten. Bronn war bereits auf dem Weg zum Palast, um die Lage im Inneren auszukundschaften und den besten Moment für unsere Rettungsaktion zu finden. Jaime und ich hingegen gingen in die entlegene Ecke des Hafens, wo das besagte Handelsschiff vor Anker lag.
Die Wellen schlugen sanft gegen die Planken des Schiffes, das mit dicken Seilen festgebunden war. Wir beobachteten, wie einige Männer auf dem Deck herumlungerten und sich um die Ladung kümmerten. Es war ein riskantes Unterfangen, aber wir wussten, dass wir handeln mussten, bevor das Schiff ablegte.
„Wir müssen zuerst herausfinden, wo Kevin festgehalten wird“, flüsterte Jaime. „Er könnte im Laderaum oder in einer der Kajüten der Offiziere sein. Wir dürfen keinen Aufstand verursachen, also sollten wir versuchen, unbemerkt reinzukommen.“
Ich nickte, während ich die Umgebung abcheckte. Es war düster, und nur das Licht des Mondes erhellte den Hafen. „Vielleicht sollten wir uns im Schatten der Kisten bewegen. Wir können uns bis zur Bordwand schleichen und dann einen Blick hineinwerfen.“
„Gute Idee“, sagte Jaime, und wir machten uns auf den Weg, verborgen hinter den großen Holzkisten, die das Schiff beluden. Es war schwer, leise zu sein, aber wir wussten, dass wir keine Zeit zu verlieren hatten.
Als wir näherkamen, hörten wir gedämpfte Stimmen, die aus dem Inneren des Schiffes drangen. Ich hielt inne und schielte vorsichtig um die Kante einer Kiste. „Dort drinnen!“, flüsterte ich und deutete auf eine kleine Luke, die nur einen Spalt weit offen stand.
„Das könnte der Eingang sein. Wir sollten die Wache ablenken, damit wir unbemerkt hineinkönnen“, sagte Jaime und schaute sich um. Er fand ein kleines Stück Holz und warf es ein Stück weiter weg. Ein lautes Klappern ertönte, und sofort bewegten sich die Männer auf dem Schiff in die Richtung, aus der das Geräusch kam.
„Jetzt ist unsere Chance!“ flüsterte ich und rannte mit Jaime zur Luke. Wir stiegen hinein und fanden uns in einem dunklen Raum voller Kisten und Netze wieder. Der Geruch von feuchtem Holz und salzigem Wasser war überwältigend.
„Halt die Augen offen“, murmelte Jaime, während wir uns vorsichtig durch die Dunkelheit bewegten. Ich konnte die Anspannung spüren, die in der Luft lag. Wo auch immer Kevin sein mochte, wir mussten ihn finden und schnell zurück zum Hafen, bevor wir entdeckt werden.
Während wir uns vorsichtig durch den dunklen Raum bewegten, entdeckte ich plötzlich eine Kiste, die im schwachen Licht schimmerte. Ich schlug Jaime vor, einen Blick darauf zu werfen. Vor der Kiste lag ein Schwert, das in der Dunkelheit glänzte. Als ich nähertrat, erkannte ich, dass es aus Valyrischem Stahl gefertigt ist und die prächtigen Verzierungen der Bäreninsel trägt. Ein Gefühl der Vorfreude überkam mich – es könnte Kevins Schwert sein, das er seit seiner Kindheit besessen hat.
„Das sieht wertvoll aus“, sagte Jaime, als ich das Schwert aufhob und es in die Hand nahm. Der Griff fühlt sich angenehm an, und ich war mir sicher, dass Kevin es getragen hat. „Lass uns hoffen, dass es ihn nicht in Schwierigkeiten gebracht hat, bevor wir ihn gefunden haben.“
Mit dem Schwert in der Hand setzen wir unseren Weg fort und kamen zu einem Raum, dessen Tür leicht angelehnt war. Ein leises Stöhnen war von innen zu hören. Ich schaue zu Jaime, der mir mit einem ernsten Blick zunickt. Wir schoben die Tür vorsichtig auf und sahen Kevin, der gefesselt und am Boden saß, sichtbar geschwächt, aber mit einem Funken Hoffnung in seinen Augen.
„Kevin!“, rief ich leise und trat vor. Er blickte auf, und sein Gesicht hellte sich auf, als er uns erkannte. „Lukas? Ist das wirklich…?“
„Ja, wir sind hier, um dich zu retten!“, antwortete ich und ging schnell zu ihm. „Ich habe dein Schwert gefunden. Es sieht so aus, als hätten sie dich hier festgehalten. Lass mich dir helfen.“
„Warte!“, sagte er und sah auf die Kette, mit der er gefesselt war. „Sie haben ein paar Wachen vor der Tür. Wenn sie uns sehen, wird das Ganze in einem Chaos enden. Wir müssen vorsichtig sein.“
Jaime nickte. „Ich habe eine Idee. Wenn du uns erlaubst, dich loszubinden, können wir sie ablenken. Wir müssen schnell sein, bevor sie Verdacht schöpfen.“
Kevin nickte zustimmend, und ich kniete mich nieder, um die Fesseln zu lösen. Während ich daran arbeite, erzählt Jaime ihm, dass wir gekommen sind, um ihn zu befreien, und dass wir alle jetzt hinter ihm standen. Kevin lächelte schwach, aber sein Blick wurde schnell wieder ernst.
„Ich habe viel über die Bewegungen der Söldner gehört. Wir müssen strategisch vorgehen. Wenn wir das nicht schaffen, könnte es nicht nur uns, sondern auch die gesamte Bäreninsel in Gefahr bringen.“
Endlich fielen die Fesseln von seinen Handgelenken, und er stand auf. „Ich bin bereit“, sagte er, während er das Valyrische Schwert in die Hand nahm und es durch die Luft schwang, um zu sehen, wie es sich anfühlt. „Lasst uns diesen Ort hinter uns lassen und die Feinde besiegen!“
Mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Vorfreude wussten wir, dass wir gleich aus diesem Raum ausbrechen und den Söldnern gegenübertreten mussten, um unsere Freiheit und die von Kevin zurückzuerobern.
Als wir die Tür aufstießen, war das Chaos sofort spürbar. Die Söldner, die vor dem Raum postiert waren, reagierten schnell auf unsere unerwartete Ankunft. Mit gezogenen Schwertern stürzten sie sich auf uns. Der Kampf begann.
Ich spüre das Adrenalin durch meinen Körper strömen, während ich mich mit dem Schwert in der Hand auf einen der Söldner stürzte. Es war ein harter Schlag, und ich merkte sofort, dass das Schwert gut balanciert war. Der erste Gegner fiel, aber ich hatte kaum Zeit, um mich zu freuen. Mehr Söldner strömten auf uns zu.
„Halt mir den Rücken frei, Lukas!“, rief Jaime, als er sich einem weiteren Angreifer zuwandte. Ich drehte mich um, um ihn zu schützen, während ich die Angriffe abwehrte. Es war ein intensives Durcheinander, in dem Klingen aufeinandertrafen und der Geruch von Blut in der Luft lag. Ich spürte die Schmerzen in meinen Armen und meine Seiten brannten, doch ich kämpfte weiter.
„Wir müssen hier raus!“, schrie Kevin, als er einen weiteren Söldner mit einem kräftigen Schlag niederstreckte. „Sie sind einfach zu viele!“
Wir kämpften uns durch den Raum, und ich sah, wie Vater einen kräftigen Gegner bezwang. Doch während wir uns zurückkämpften, wurden wir immer mehr verletzt. Ich spüre einen stechenden Schmerz an meiner Schulter, als mich einer der Söldner traf. Kevin hatte ebenfalls eine Wunde am Arm, und ich konnte sehen, dass auch Vater einige Kratzer und Prellungen abbekommen hat.
Mit aller Kraft rannten wir Richtung Ausgang des Schiffs. Die Söldner waren hinter uns her, und ich hörte ihre Rufe und das Geräusch von klirrenden Klingen. Im letzten Moment erreichen wir das Ende des Schiffs und sprangen über die Reling auf ein kleines Boot, das in der Nähe festgemacht war.
„Schnell! Springt rein!“, rief Bronn, der auf dem Boot wartete. Neben ihm saß eine hübsche Prinzessin aus Dorne, die uns mit besorgtem Blick ansah. „Ich dachte, ihr kommt nie!“
Wir sprangen auf das Boot, und Bronn setzte sich in Bewegung. „Los, haltet euch fest! Wir fahren nach Lannisport!“
Flucht nach Lannisport
Die Wellen schlugen gegen die Seite des Bootes, während wir vom Schiff wegfuhren. Ich sah zurück und bemerkte, wie die Söldner an Deck erschienen, wütend und verzweifelt. Aber das Boot schnitt schnell durch die Wellen, und wir waren in Sicherheit, zumindest vorerst.
„Was für ein Chaos!“, sagte Kevin keuchend, als er sich an die Reling klammerte. „Ich kann nicht glauben, dass wir das geschafft haben.“
„Das war nur der Anfang“, erwiderte Jaime, der die Wunden an seiner Hand untersuchte. „Wenn wir nach Lannisport kommen, müssen wir einen Plan schmieden. Es wird nicht einfach werden, aber wir sind jetzt zusammen, und das zählt.“
Die Prinzessin von Dorne lächelte schüchtern. „Ich wusste, dass ihr es schaffen würdet. Mit den richtigen Verbündeten an eurer Seite ist alles möglich.“
Mit dem Wind in den Haaren und der salzigen Luft um uns herum fühlte ich, wie die Hoffnung in mir aufkeimte. Gemeinsam hatten wir es geschafft, und gemeinsam werden wir weiterkämpfen. Lannisport lag vor uns, und ich war bereit, das, was kommt, zu erwarten.
Neue Wege
Nachdem wir das Boot verlassen und in Lannisport angekommen sind, werden wir von Jaimes Männern empfangen, die uns sicher nach Casterly Rock bringen. Die steilen Klippen und die majestätische Burg erheben sich vor uns, und ich kann nicht anders, als von ihrer Größe beeindruckt zu sein. Doch trotz der Schönheit des Ortes fühle ich mich angespannt, denn wir wissen, dass der Krieg bevorsteht und das Schicksal von Westeros in unseren Händen liegt.
In Casterly Rock werden wir in unsere Zimmer geführt. Ich lasse mich erschöpft auf das Bett fallen, meine Muskeln schmerzen und mein Kopf ist voll von den Ereignissen des Tages. Ich kann noch immer die Schreie der Söldner und das Klirren der Klingen hören. Es fühlt sich an, als wäre ich in einem Traum gefangen, aus dem ich nicht aufwachen kann.
Plötzlich klopft es an meiner Tür. Es ist Jaime. „Darf ich hereinkommen?“, fragt er leise. Ich nicke und er betritt den Raum, schließt die Tür hinter sich und setzt sich auf die Kante meines Bettes.
„Wie geht es dir, mein Sohn?“, fragt er, und ich spüre die Sorge in seiner Stimme.
„Ich... ich bin okay“, antworte ich, obwohl ich immer noch von den Kämpfen und dem Adrenalin des Tages überwältigt bin. „Es war nur alles so... intensiv.“
Jaime legt eine Hand auf meine Schulter. „Es ist in Ordnung, verwirrt zu sein. Wir stehen vor einer Herausforderung, die wir nicht einfach ignorieren können. Aber wir sind nicht allein. Wir haben einander.“
Ich nicke, aber ich kann nicht umhin, an die Worte von Kevin zu denken, die er uns während der Fahrt nach Lannisport erzählt hat. „Kevin hat von einer alten Magiequelle im Dschungel südlich von Essos gesprochen“, sage ich. „Wir haben darüber nachgedacht, dass wir möglicherweise dorthin reisen sollten, um mehr darüber herauszufinden.“
Jaime schaut mich nachdenklich an. „Das ist ein gefährlicher Weg, Lukas. Aber wenn es wahr ist, könnte es der Schlüssel zu unserem Sieg sein. Wir müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Vielleicht können wir während des Krieges einen Teil dieser Suche unternehmen.“
„Was ist mit den Kämpfen?“, frage ich. „Sind wir bereit für das, was kommt?“
Jaime lächelt schwach. „Wir werden bereit sein. Es ist wichtig, dass wir zusammenarbeiten und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Ich habe, während der vielen Jahre in der Königsgarde viel gelernt was ich dir beibringen kann. Aber du bist schon jetzt ein großartiger Kämpfer.“
Ich fühle mich durch seine Worte ermutigt und gleichzeitig herausgefordert. „Ich will wirklich so gut werden wie du, Vater. Und ich werde mein Bestes geben, um nicht nur für dich, sondern für alle zu kämpfen, die uns unterstützen.“
„Das ist alles, was ich mir wünschen kann“, sagt Jaime und lehnt sich zurück. „Ich werde immer an deiner Seite sein, egal was passiert. Aber jetzt solltest du etwas Ruhe bekommen. Der Krieg wartet nicht auf uns.“
Ich nicke und lege mich hin, während Jaime aufsteht. Bevor er den Raum verlässt, dreht er sich noch einmal um. „Und vergiss nicht, Lukas, wir haben uns. Lass uns das Beste daraus machen.“
Nachdem Jaime gegangen ist, schließe ich die Augen und lasse meine Gedanken um die Abenteuer und Kämpfe kreisen, die noch vor uns liegen. Die Dunkelheit des Raums umgibt mich, aber das Licht der Hoffnung brennt in meinem Herzen, während ich mich auf den bevorstehenden Krieg und die Suche nach der magischen Quelle vorbereite.
In der Stille meines Zimmers sitze ich nachdenklich auf meinem Bett und überlege, wie wir am besten auf die Herausforderungen reagieren können, die uns erwarten. Ich weiß, dass wir einen Plan brauchen, um die alte Magie zu finden, von der Kevin gesprochen hat, aber es gibt viele Entscheidungen zu treffen und viele Menschen, die dabei helfen können.
Nach einer Weile entscheide ich, dass es am besten wäre, ein Treffen mit den wichtigsten Mitgliedern unserer Gruppe einzuberufen, um alle über Kevins Informationen zu informieren und die nächsten Schritte zu besprechen. Ich möchte, dass wir die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen in Betracht ziehen, um die effektivsten Entscheidungen zu treffen.
Ich lade Kevin, Jaime, Bronn, Dickon, und Jorah ein, um an diesem Treffen teilzunehmen. Kevin wird die Informationen über die Magiequelle teilen, während wir uns alle überlegen, wer wohin gehen sollte:
Kevin: Er wird die Reise zur Magiequelle in Essos leiten und mit Jorah und Dickon gehen, da sie die Stärke und Erfahrung haben, die für eine solche Mission notwendig ist.
Jaime und ich: Wir bleiben in Westeros, um unsere Position zu stärken und uns auf den bevorstehenden Krieg vorzubereiten. Wir werden die Burg Casterly Rock verteidigen und unsere Verbündeten mobilisieren.
Bronn: Er bleibt ebenfalls in Westeros, um uns zu unterstützen, während er Informationen sammelt und die Stimmung der Menschen in den umliegenden Dörfern überprüft.
Dickon: Er wird mit Kevin und Jorah reisen, um die Magiequelle zu suchen und alles über die alten Geheimnisse zu erfahren.
Jorah: Er wird sein Wissen über Essos und die Gefahren, die uns dort begegnen könnten, einbringen.
Nachdem wir das Meeting abgehalten haben, verabschiede ich mich von Kevin, der sich zusammen mit Jorah und Dickon auf den Weg macht. Es ist seltsam, ihn gehen zu sehen, aber ich weiß, dass er für uns alle kämpfen wird. „Pass auf dich auf, mein Freund“, sage ich ihm, während wir uns die Hände schütteln und uns dann eine dicke Umarmung geben. „Das werde ich keine Sorge,“ schwor er mir. „Bring uns gute Nachrichten zurück.“
Nach der Verabschiedung gehe ich zurück in mein Zimmer, wo ich mich auf mein Bett setze und über die nächsten Schritte nachdenke. Ich fühle mich ein wenig verloren und etwas nachdenklich, aber auch entschlossen. Es gibt so viel zu tun, und ich muss sicherstellen, dass wir bereit sind.
Plötzlich öffnet sich die Tür, und Jaime kommt herein. Er setzt sich auf die Kante meines Bettes. „Wie fühlst du dich?“, fragt er sanft.
„Ich mache mir Sorgen, Vater. Was, wenn etwas schiefgeht? Was, wenn wir in den Krieg ziehen und ich dich verliere?“, gebe ich zu und schaue ihn an.
„Das ist eine berechtigte Sorge, Lukas. Aber ich habe viele Kämpfe hinter mir und bin immer wieder zurückgekommen. Du musst mir vertrauen. Außerdem habe ich immer noch meine linke Hand“, sagt Jaime mit einem leichten Lächeln, das versucht, die Spannung zu lösen.
„Ich weiß, aber du bist mein Vater... und ich will dich niemals verlieren. Und die Dinge zwischen dir und Mutter... Was wird daraus?“, frage ich und lasse meinen Sorgen freien Lauf.
Jaime seufzt und sieht nachdenklich aus. „Cersei und ich... Das ist kompliziert. Ich werde vermutlich immer etwas für sie empfinden, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht für dich da sein werde. Du bist das Wichtigste in meinem Leben.“
Ich grinste ihn gerührt an, die Emotionen steigen in mir auf. „Du auch in meinem… Ich möchte, dass du glücklich bist, aber ich mache mir Sorgen, dass du daran kaputt gehst.“
„Es ist ein Kampf, Lukas, aber ich werde es nicht zulassen, dass es uns auseinanderbringt. Ich kämpfe für dich und für unsere Zukunft. Und ich werde alles tun, um dich zu beschützen und mir selbst nicht den Kopf mit Gedanken über Cersei zu zerbrechen“, versichert er mir.
„Ich weiß doch Vater, aber ich mache mir trotzdem Sorgen“, sage ich.
„Das ist normal. Jeder hat Angst. Wichtig ist, dass wir sie überwinden und uns gegenseitig unterstützen. Wir werden das gemeinsam durchstehen, versprochen“, erklärt er.
Nach diesem langen, ehrlichen Gespräch fühle ich mich etwas beruhigter. Es gibt immer noch Unsicherheiten, aber ich weiß, dass wir zusammenhalten werden. Schließlich ziehen sich die Schatten des Abends über uns, und als ich mich im Bett umdrehe, spüre ich, wie die Erschöpfung mich übermannt. Jaime steht auf und sagt mir, ich solle schlafen. Er bleibt noch einen Moment am Fenster stehen, um auf den Mond zu schauen, der hell über die Klippen von Casterly Rock scheint.
„Schlaf gut, mein Sohn“, sagt er schließlich und verlässt das Zimmer. Ich schließe die Augen, und während ich in den Schlaf sinke, fühle ich mich ein wenig sicherer, weil ich weiß, dass wir uns aufeinander verlassen können.
Fighting Demons
Fighting Demons
Ich sitze in meinem Zimmer und starre aus dem Fenster. Der Himmel ist leicht bewölkt, jedoch ist es trotzdem angenehm warm draußen. Bald wir ein langer großer Winter, wie er nie zuvor da war auf uns zukommen, sagten mir alle. Gespannt überlegte ich wie der Winter aussehen wird und was dort passieren wird. Gerade als ich nach unten gehen möchte, öffnet sich schlagartig meine Tür und Jaime stürmt panisch hinein. „Lukas, schnell wir müssen sofort verschwinden! Sie sind hier!“ ruft er. Verwirrt schaue ich ihn an, verschwende jedoch keine Zeit und renne mit ihm los. Wir stürmen die kleine Treppe hinunter in die große Haupthalle wo wir uns in einer Ecke kurz sammeln.
„Wer ist hier, Vater?“ frage ich ihn außer Puste.
„Deine Mutter…“
Für eine Sekunde bleibt mir das Herz stehen. Ich denke nur daran, dass wir so schnell wie möglich fliehen müssen, was ich Vater direkt sage. Er nickt und in genau diesem Moment stürmen ein paar Leute der Königsgarde in die Halle und rufen dass sie uns gefunden haben. So schnell wie wir nur können rennen wir los. „Durch den Ausgang in der Küche“ keucht Vater zu mir hinüber. Mit gutem Vorsprung kommen wir in die Küche und sprinten durch die Türe nach draußen, Jaime direkt hinter mir. In diesem Moment spüre ich nur einen Schlag auf meine Stirn und alles wird dunkel.
„Und wie! - nein … nicht - oh doch … du kannst es nicht verhindern dass er sich für mich entscheidet“ sind die Worte, die ich höre, als ich wieder zu mir komme.
„Lukas!“ Ich sehe wie Vater, voller Blut im Gesicht und verletzt auf dem Boden kniet. Über ihn gebeugt, der Mountain und daneben steht Cersei. Als Vater sich zu mir wendet, schlägt der Mountain ihm ins Gesicht was Vater zusammenbrechen lässt.
„Lass ihn du Monster!“ rufe ich benommen.
Während ich dies rufe, wird mir eiskalt, mein Gesicht ist blass und die Angst, die ich habe, zerquetscht mich innerlich.
„Papa…“ quengle ich mit glasigen Augen.
„Alles gut, es ist okay,“ sagt Vater mir, doch ich merke dass er das nur sagt, um mich zu beruhigen. Kurz nachdem er die Worte ausspricht, geht Mutter zu ihm, gibt ihm eine Ohrfeige und dreht sich um.
Dann kommt sie auf mich zu und legt mir ihre Hände auf die Backen, während der Mountain mit einer Hand Vater am Hals festhält und in der anderen Hand sein Schwert hält, bereit es zu benutzen.
„Mein Schatz, ich habe dich ja so vermisst. Sieh dir an was dir zustößt wenn du nicht bei mir sondern bei diesem Versager bist“ sagt Mutter ernst und voller Zorn in ihrer Stimme.
„Warum, Mama? Warum tust du uns das an?“ ich bin komplett verwirrt von ihren Worten und will nur, dass sie Vater gehen lässt. „Bitte lass Papa gehen und uns einfach eine glückliche Familie sein, bitte, ich flehe dich an Mama.“
Ihr Blick ändert sich, als sie das hört. Ihre glückliche Miene ändert sich schlagartig und ich sehe nur Hass.
„In Sicherheit? Eine glückliche Familie?“ sagt sie laut und langsam.
„Du denkst wirklich dass er dich beschützen kann? Oh, mein armes Baby, ich glaube du weißt nicht mehr, was es heißt in Sicherheit zu sein und geschweige denn, kann ich mit diesem Menschen niemals eine glückliche Familie sein. Siehst du Jaime, ich habe dir gesagt dass du kein guter Vater sein kannst. Du siehst ja was passiert. Glückliche Familie… fabelhaft wie du auf deinen Sohn Acht gibst und ihn beschützt. Ich könnte ihn jetzt töten… wie kann eine Familie glücklich sein in der so etwas möglich ist“ gibt sie geladen von sich und wechselt den Blick von Vater zu mir.
Ich muss mich fast übergeben, als ich diese Worte höre.
„Cersei…nicht…bitte… er ist unser Sohn, unser ein und alles. Tu mir das nicht an, tu dir das nicht an und tu ihm das nicht an, nur weil ich dich verletzt habe. Er hat doch keine Schuld an irgendetwas was passiert ist“ keucht Jaime.
„Du hast dich nicht verändert! Unglaublich! Immer noch derselbe Dummkopf wie immer. Du denkst nicht allen Ernstes dass ich meinen Sohn umbringe, als Strafe für dein Verhalten, oder sein eigenes, weil er mir das Herz gebrochen hat und sich für dich entschieden hat?
Nein! Oh nein! Sieh gut hin mein Sohn,“ kreischt sie und nimmt meinen Kopf und hält ihn fest, auf Vater und den Mountain gerichtet.
„Ser Gregor, beenden sie es!“ befiehlt sie.
Das Schwert des Mountain bohrt sich sofort durch Vaters Magen und er spuckt einen Schwall Blut aus dem Mund.
„PAPA NEIN!“ johle ich in einer Lautstärke, die die ganze Burg hören kann.
Ich befreie mich aus Mutters Griff, schubse sie zurück und renne zu Vater, der verzweifelt versucht die Blutung zu stoppen.
Der Mountain tritt weg und geht zu Cersei die lacht.
„Viel Spaß noch mit ihm, zeig ihm doch wie sehr du ihn liebst! Du weißt wo du mich findest, vielleicht begreifst du ja gleich, wer dich wirklich liebt und beschützen kann“ sagt sie, als sie und der Mountain aus der Tür gehen.
Ich setzte mich zu Vater und versuche gegen seine Wunde zu drücken doch das Blut strömt zu stark hinaus.
Wir teilen einen kurzen verzweifelten Blick als Vater schwach sagt: „Es bringt nichts…“
„Papa ich will dich nicht verlieren, bitte…“ die Tränen überströmen mein Gesicht. Ich umarme ihn und weine, dann lege ich ihn sanft in meine Arme und halte ihn mit einer Hand fest, während die andere immer noch versucht, seine Blutung zu stoppen.
„Ich liebe dich so sehr Papa, das weißt du, oder?“
„Ich liebe dich auch Lukas. Und ich werde nie aufhören dich zu lieben und für dich da zu sein, auch nicht nach dem Tod…“ sagt er mit seiner letzten Kraft. Ich sehe in seine Augen und halte mit einer Hand seinen Kopf, mit der anderen drücke ich seine Hand ganz fest. Wir lächeln uns noch kurz weinend und gebrochen an, als auf einmal der Moment kommt, an dem ich spüre wie der Druck seiner Hand nachlässt. Ich spüre seinen letzten Atemzug und merke wie das Leben aus seinem Körper weicht. In diesem Moment stirbt nicht nur er, sondern auch ich. Laut heulend drücke ich meinen Kopf so fest es nur geht an seinen und weine voller Schmerz.
„Tötet mich! Mutter, Gregor, ich flehe euch an tötet mich! Tötet mich bitte, egal wie! Ich will so nicht leben…“ meine Worte werden als ich dies winsle, immer unklarer und alles wird schwarz.
Die Dunkelheit umhüllt das Zimmer, und ich liege im Bett, als der Schweiß auf meiner Stirn perlt. Ich bin plötzlich hellwach, meine Gedanken rasen. Es war nur ein Alptraum. Zum Glück… Die Vorstellung ihn nicht retten zu können. Der Gedanke, ihn zu verlieren, lässt mein Herz schneller schlagen.
Mit einem Ruck springe ich aus dem Bett und laufe schnell zu seinem Zimmer. Die Flure von Casterly Rock sind still und düster, und ich kann das Geräusch meiner eigenen Schritte hören, dass wie ein Echo wirkt. Ich klopfe hastig an die Tür, und als er nicht sofort antwortet, drücke ich die Klinke herunter und öffne die Tür.
„Vater!“, rufe ich panisch. Jaime liegt im Bett, und als er das Licht meiner Laterne sieht, blinzelt er verwirrt und sitzt sofort auf. „Was ist los?“
„Ich... ich hatte einen Traum“, stammele ich, während ich versuche, den Atem zu fangen. „Es war schrecklich. Mutter… Sie, der Mountain, sie wollten mich holen und haben dich getötet und ich konnte dich nicht retten.“
Jaime sieht mich besorgt an, seine Miene ist sofort ernst. „Lukas, es ist nur ein Traum. Du bist hier bei mir, ich bin in Sicherheit. Komm mal her.“ Er zieht mich an sich und umarmt mich fest, als ob er mir Kraft geben wollte, als wäre ich noch ein Kind, das Trost bei seinem Vater sucht.
In seiner Umarmung fühle ich mich ein wenig beruhigt, aber die Bilder des Traums sind noch frisch in meinem Kopf. „Es fühlte sich so real an, Vater. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne dich wäre.“
„Ich verstehe, Lukas. Träume können sehr real wirken, besonders in Zeiten der Unsicherheit. Ich habe auch oft darüber nachgedacht“, sagt Jaime, während er immer noch einen Arm um mich gelegt hat. „Lass mich dir eine Geschichte erzählen.“
10th Birthday
10th BIRTHDAY
Ich ziehe mich ein wenig zurück, schaue ihm in die Augen, und er sieht mir ernst in die Augen. „Als ich gefangen genommen wurde, war es eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens. Ich war in einem kalten, dunklen Raum, gefesselt und allein. Meine Gedanken waren ein Wirrwarr aus Angst und Verzweiflung. Ich dachte an deine Mutter, deine Brüder, deine Schwester und dich und daran, was ich alles vermissen würde, falls ich nie wieder nach Hause komme.“
Er pausiert und sein Blick wird melancholisch. „Ich erinnere mich an die Dunkelheit, die mich umgab, und an die Schreie der anderen Gefangenen. Es war, als ob die Hoffnung aus mir herausgesogen wurde. Aber dann dachte ich an all die Erinnerungen, die ich mit euch teilen wollte. Ich kämpfte, um nicht aufzugeben. Ich wusste, ich musste zurückkommen, um euch zu beschützen.“
Seine Worte ziehen mich in ihren Bann, und ich kann die Intensität seiner Gefühle förmlich spüren. „Es war die Liebe zu euch, die mich am Leben hielt. Ich habe mir vorgestellt, wie wir zusammen trainieren, lachen und die Tage verbringen würden. Das hat mir die Kraft gegeben, durchzuhalten. Es gab Momente, in denen ich dachte, ich würde nie entkommen, aber die Vorstellung, dass ich euch wiedersehen könnte, hielt mich am Leben.“
Ich kann die Tränen nicht zurückhalten, als ich seine Worte höre. „Du musst doch nicht weinen, Lukas.“ sagt er, mit gebrochener Stimme. Ich wollte immer, dass du in Sicherheit bist. Ich mache mir immer Sorgen um dich, aber ich muss stark sein – nicht nur für mich, sondern auch für dich.“
Ich wische mir die Tränen ab und sehe ihn an. „Ich bin froh, dass du zurückgekommen bist und wie es ist. Ich weiß nicht, was ich getan hätte ohne dich oder ob ich überhaupt noch hier wäre, wenn du mich nicht vor Mutter gerettet hättest… Ich erinnere mich noch an den Tag als uns erzählt wurde, dass du von Robb gefangen wurdest. Es war kurz nach meinem 10ten Geburtstag. Ich spielte im großen Saal am Fuße des Throns mit meinem Schwert und stellte mir vor, ein großer Ritter zu sein, als Mutter und Opa hineinkamen und mich zu sich riefen. Ich fragte, was das soll und was los ist, doch beide schwiegen und Mutter lief eine Träne von der Backe. Sie lief einfach weiter und ich konnte nicht verstehen wieso, als sich Opa Tywin auf einmal zu mir drehte und mir die Hand auf die Schulter legte. Dein Onkel Jaime… Robb Stark hat ihn gefangen genommen… sagte er etwas verwirrt, verängstigt aber auch leicht genervt. Mir wurde direkt schlecht und ich hatte Panik.
Was wird er mit ihm tun? Opa, ich will Onkel nicht verlieren, er spielt immer Ritter mit mir und sagt mir, dass wir wenn ich älter bin, zusammen Schwertkampf üben können damit ich ein so großer Ritter wie er und Arthur Dayne werde... Das war vermutlich das Erste und Einzige Mal, als ich sah wie Opa traurig war und fast eine Träne von sich gab und keine Antwort parat hatte außer mir zu sagen dass du zurückkommen wirst. Wir trafen uns dann alle zusammen aber Myrcella, Tommen und ich wurden schnell auf unsere Zimmer geschickt und wir hatten keine Ahnung was passieren würde oder passieren soll. Jeden Tag wartete ich darauf, dass du zurückkommst aber außer Myrcella, Tommen und mir sagte niemand mehr etwas zu diesem Thema. Und dann nach einer gefühlten Ewigkeit kamst du zurück… Myrcella sagte es mir, jedoch sagte sie, dass du erst behandelt werden musst, bevor wir dich sehen dürfen. Ich hatte Angst, was das zu bedeuten hat, aber dann am nächsten Tag kam Mutter und sagte mir dass ich dich sehen darf. Weißt du noch?“
„Als könnte ich das jemals vergessen“ sagt er nostalgisch.
„Ich werde es niemals vergessen, glaub mir. Ich saß in dem großen Raum mit dem Ritterbuch. Ich las gerade meine Seite darin und war verzweifelt. Joffrey hatte mir gerade gesagt dass ich zu nichts zu gebrauchen bin und wie ihn denn der Lord Kommandant der Königsgarde beschützen soll, ohne seine Schwerthand. Ich hatte noch ziemliche Schmerzen und mit mir selbst zu kämpfen, die Worte deines Bruders nagten an mir und ich fühlte mich von allen im Stich gelassen und weggeworfen… aber dann öffnete sich die Tür und ich sah wie mein kleiner Junge hinein stürmt,“ gab er mit einem leichten, glücklichen Lächeln an mich.
„Onkel, Onkel! Hast du gerufen, als du auf mich zuliefst. Du liefst mir direkt in die Arme und ich hob dich ein wenig hoch und setzte dich auf meinen Schoß. Du hast mir direkt in die Augen gesehen und gefragt, ob alles okay ist und dann auf meine goldene Hand geschaut. Du hast es direkt bemerkt… Ich werde nie deinen Blick vergessen, als du mich angesehen hast und gefragt hast, ob das wehtut und ob wir trotzdem noch mit dem Schwert üben können. Ich umarmte dich, lächelte dich an und sagte, dass alles okay ist und wir das auf jeden Fall tun werden. Der Schmerz, den ich spürte, war in diesem Moment betäubt und ich war so glücklich dich zu sehen. Als ich dich umarmte, sah ich direkt in Cerseis Augen. Das war ursprünglich der Moment, als ich dir sagen wollte, dass du mein Sohn bist und ich dein Vater bin und nicht Robert, damit du weißt dass dein Vater bei dir ist und für dich da sein kann und wird. Doch ich sah den Blick deiner Mutter… Sie formte mit ihren Lippen die Worte: Wenn du es ihm sagst, werde ich dich umbringen.“ Als er dies ausspricht, schaut er auf den Boden und ist den Tränen nahe.
Dann öffnet Jaime nochmal den Mund, als wolle er etwas sagen, doch in diesem Moment umarme ich ihn. „Ich danke den Göttern, dass du mein Vater bist und nicht Robert.“ sage ich ruhig und mit Ehrlichkeit.“ Ich merke, wie Vater mich nun stärker umarmt und seinen Kopf in meiner Schulter vergräbt. „Ich bin so dir so dankbar und froh, dass du mich als deinen Vater akzeptierst,“ hörte ich leise nach einigen Minuten des Schweigens. „Wir sind stärker, wenn wir zusammen sind, mein Sohn. Ich bin so stolz auf dich.“
Das Gewicht der Worte und die Nähe meines Vaters geben mir Trost in dieser stillen, dunklen Nacht, deshalb frage ich ihn, ob es für ihn okay wäre, wenn ich heute Nacht bei ihm schlafe. „Natürlich, immer.“ „Danke…“ Ich hole schnell mein Kissen und meine Decke und lege mich dann neben ihn. „Schon komisch, wenn ich bedenke, dass dies das erste Mal ist, dass ich mit meinem Vater ein Bett teile,“ sagte ich lachend. „Wirklich?“ fragt Jaime ernst. „Ja..., Mutter hatte damals nie ein Problem damit, aber Robert schickte mich immer in mein Bett und schrie mich an, dass ich nicht so ein Feigling sein soll. Mutter kam dann immer zu mir, aber ich bekam nie dieses Verständnis dafür, welches ich mir von einem Vater gewünscht und gebraucht hätte.“
Jaime nahm einen tiefen Atemzug und begann mit zitternder Stimme über den schmerzhaften Vorfall zu sprechen, der sich wie ein Schatten über sein Leben legte. „Es war während der Belagerung von King's Landing, als ich zum ersten Mal mit Ned Stark konfrontiert wurde. Der Mad King hatte das Land ins Chaos gestürzt, und ich stand unter dem Befehl, die Stadt zu verteidigen. Doch als ich Neds Vater, Rickard Stark, gefangen nahm, war ich nicht der Einzige, der leidenschaftlich dafür kämpfte, was er für richtig hielt.“
Jaime starrte ins Nichts, während die Erinnerungen ihn überwältigten. „Aerys II., der Mad King, war... nicht wie andere Könige. Er war von Paranoia und Wahn besessen, und sein einziger Wunsch war es, seine Feinde zu verbrennen. Eines Nachts, als die Lage eskalierte, befahl er mir, Ned zu holen und ihm das Schwert von Eddard Stark zu bringen. Ich wusste, dass dies kein gutes Ende nehmen würde, und ich hätte es verhindern müssen, doch ich war gefangen zwischen Loyalität zu meiner Familie und dem Drang, die Stadt zu retten.“
Jaime presste die Lippen zusammen. „Als ich Ned gegenüberstand, sah ich den Hass in seinen Augen. Er konnte nicht verstehen, warum ich, der ich sein Freund hätte sein sollen, in der Position war, ihm sein Leben zu nehmen. In diesem Moment sah ich, wie die Wut und der Schmerz in ihm aufbrachen. Ich war nicht nur ein Feind; ich war ein Verräter.“
Seine Augen wurden glasig, während er fortfuhr: „Aber das Schlimmste war, als ich realisierte, dass ich nicht nur Ned Stark verletzt hatte. Aerys hatte mir den Befehl gegeben, Rickard Stark zu töten, und ich hatte ihm gehorcht, um die Stadt zu retten. Das brannte in mir wie ein Feuerschwert. Es war der Moment, der mich für Ned und seine Familie unwiderruflich zu einem Monster machte. Es ist kein Wunder, dass er mich so sehr hasst.“
Ich hörte ihm gebannt zu, während die Trauer und der Schmerz in seiner Stimme spürbar waren. „Ned hatte recht, mich zu verachten. Ich war ein Verräter, und ich konnte nicht einmal erklären, warum ich tat, was ich tat. Das ständige Gefühl des Versagens nagte an mir, und ich wusste, dass ich die Ehre der Starks für immer beschmutzt hatte.“
Als Jaime sprach, wurde mir klar, wie stark der Druck und die Schuld auf ihm lasteten. Es war nicht nur die Vergangenheit, die ihn verfolgte, sondern auch die Liebe zu unserer Familie und der Drang, uns zu beschützen. „Ich wollte so sein wie Ser Arthur Dayne, der der beste Schwertkämpfer war und seine Ehre bewahrte. Stattdessen wurde ich zum Werkzeug eines verrückten Königs und verlor meine Ehre. Das ist, warum ich so verwirrt bin und manchmal an mir selbst zweifle. Ich möchte, dass du nie das Gleiche durchmachst wie ich.“
Ich legte meine Hand auf seine Schulter, spürte die Last seiner Worte und die Tiefe seiner Reue. „Vater, du bist mehr als das, was in der Vergangenheit passiert ist. Ich weiß, dass du für uns kämpfst und alles tust, um die Familie zu schützen. Ich werde dir helfen, die Ehre zurückzugewinnen, die du verloren hast. Gemeinsam werden wir stärker sein.“
Er sah mich an, und ich konnte die Dankbarkeit in seinen Augen sehen, vermischt mit der Trauer, die niemals ganz verschwinden würde. In diesem Moment verstand ich, dass wir beide nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit unserer Zukunft kämpfen mussten. Und ich war bereit, an seiner Seite zu stehen, egal was kommen mochte.
Jaime nahm einen tiefen Atemzug und begann mit zitternder Stimme über den schmerzhaften Vorfall zu sprechen, der sich wie ein Schatten über sein Leben legte. „Es war während der Belagerung von King's Landing, als ich zum ersten Mal mit Ned Stark konfrontiert wurde. Der Mad King hatte das Land ins Chaos gestürzt, und ich stand unter dem Befehl, die Stadt zu verteidigen. Doch als ich Neds Vater, Rickard Stark, gefangen nahm, war ich nicht der einzige, der leidenschaftlich dafür kämpfte, was er für richtig hielt.“
Jaime starrte ins Nichts, während die Erinnerungen ihn überwältigten. „Aerys II., der Mad King, war... nicht wie andere Könige. Er war von Paranoia und Wahn besessen, und sein einziger Wunsch war es, seine Feinde zu verbrennen. Eines Nachts, als die Lage eskalierte, befahl er mir, Ned zu holen und ihm das Schwert von Eddard Stark zu bringen. Ich wusste, dass dies kein gutes Ende nehmen würde, und ich hätte es verhindern müssen, doch ich war gefangen zwischen Loyalität zu meiner Familie und dem Drang, die Stadt zu retten.“
Jaime presste die Lippen zusammen. „Als ich Ned gegenüberstand, sah ich den Hass in seinen Augen. Er konnte nicht verstehen, warum ich, der ich sein Freund hätte sein sollen, in der Position war, ihm sein Leben zu nehmen. In diesem Moment sah ich, wie die Wut und der Schmerz in ihm aufbrachen. Ich war nicht nur ein Feind; ich war ein Verräter.“
Seine Augen wurden glasig, während er fortfuhr: „Aber das Schlimmste war, als ich realisierte, dass ich nicht nur Ned Stark verletzt hatte. Aerys hatte mir den Befehl gegeben, Rickard Stark zu töten, und ich hatte ihm gehorcht, um die Stadt zu retten. Das brannte in mir wie ein Feuerschwert. Es war der Moment, der mich für Ned und seine Familie unwiderruflich zu einem Monster machte. Es ist kein Wunder, dass er mich so sehr hasst.“
Ich hörte ihm gebannt zu, während die Trauer und der Schmerz in seiner Stimme spürbar waren. „Ned hatte recht, mich zu verachten. Ich war ein Verräter, und ich konnte nicht einmal erklären, warum ich tat, was ich tat. Das ständige Gefühl des Versagens nagte an mir, und ich wusste, dass ich die Ehre der Starks für immer beschmutzt hatte.“
Als Jaime sprach, wurde mir klar, wie stark der Druck und die Schuld auf ihm lasteten. Es war nicht nur die Vergangenheit, die ihn verfolgte, sondern auch die Liebe zu unserer Familie und der Drang, uns zu beschützen. „Ich wollte so sein wie Ser Arthur Dayne, der der beste Schwertkämpfer war und seine Ehre bewahrte. Stattdessen wurde ich zum Werkzeug eines verrückten Königs und verlor meine Ehre. Das ist, warum ich so verwirrt bin und manchmal an mir selbst zweifle. Ich möchte, dass du nie das Gleiche durchmachst wie ich.“
Ich legte meine Hand auf seine Schulter, spürte die Last seiner Worte und die Tiefe seiner Reue. „Vater, du bist mehr als das, was in der Vergangenheit passiert ist. Ich weiß, dass du für uns kämpfst und alles tust, um die Familie zu schützen. Ich werde dir helfen, die Ehre zurückzugewinnen, die du verlierst hast. Gemeinsam werden wir stärker sein.“
Er sah mich an, und ich konnte die Dankbarkeit in seinen Augen sehen, vermischt mit der Trauer, die niemals ganz verschwinden würde. In diesem Moment verstand ich, dass wir beide nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit unserer Zukunft kämpfen mussten. Und ich war bereit, an seiner Seite zu stehen, egal was kommen mochte.
Jaime nahm einen tiefen Atemzug und begann mit zitternder Stimme über den schmerzhaften Vorfall zu sprechen, der sich wie ein Schatten über sein Leben legte. „Es war während der Belagerung von King's Landing, als ich zum ersten Mal mit Ned Stark konfrontiert wurde. Der Mad King hatte das Land ins Chaos gestürzt, und ich stand unter dem Befehl, die Stadt zu verteidigen. Doch als ich Neds Vater, Rickard Stark, gefangen nahm, war ich nicht der einzige, der leidenschaftlich dafür kämpfte, was er für richtig hielt.“
Jaime starrte ins Nichts, während die Erinnerungen ihn überwältigten. „Aerys II., der Mad King, war... nicht wie andere Könige. Er war von Paranoia und Wahn besessen, und sein einziger Wunsch war es, seine Feinde zu verbrennen. Eines Nachts, als die Lage eskalierte, befahl er mir, Ned zu holen und ihm das Schwert von Eddard Stark zu bringen. Ich wusste, dass dies kein gutes Ende nehmen würde, und ich hätte es verhindern müssen, doch ich war gefangen zwischen Loyalität zu meiner Familie und dem Drang, die Stadt zu retten.“
Jaime presste die Lippen zusammen. „Als ich Ned gegenüberstand, sah ich den Hass in seinen Augen. Er konnte nicht verstehen, warum ich, der ich sein Freund hätte sein sollen, in der Position war, ihm sein Leben zu nehmen. In diesem Moment sah ich, wie die Wut und der Schmerz in ihm aufbrachen. Ich war nicht nur ein Feind; ich war ein Verräter.“
Seine Augen wurden glasig, während er fortfuhr: „Aber das Schlimmste war, als ich realisierte, dass ich nicht nur Ned Stark verletzt hatte. Aerys hatte mir den Befehl gegeben, Rickard Stark zu töten, und ich hatte ihm gehorcht, um die Stadt zu retten. Das brannte in mir wie ein Feuerschwert. Es war der Moment, der mich für Ned und seine Familie unwiderruflich zu einem Monster machte. Es ist kein Wunder, dass er mich so sehr hasst.“
Ich hörte ihm gebannt zu, während die Trauer und der Schmerz in seiner Stimme spürbar waren. „Ned hatte recht, mich zu verachten. Ich war ein Verräter, und ich konnte nicht einmal erklären, warum ich tat, was ich tat. Das ständige Gefühl des Versagens nagte an mir, und ich wusste, dass ich die Ehre der Starks für immer beschmutzt hatte.“
Als Jaime sprach, wurde mir klar, wie stark der Druck und die Schuld auf ihm lasteten. Es war nicht nur die Vergangenheit, die ihn verfolgte, sondern auch die Liebe zu unserer Familie und der Drang, uns zu beschützen. „Ich wollte so sein wie Ser Arthur Dayne, der der beste Schwertkämpfer war und seine Ehre bewahrte. Stattdessen wurde ich zum Werkzeug eines verrückten Königs und verlor meine Ehre. Das ist, warum ich so verwirrt bin und manchmal an mir selbst zweifle. Ich möchte, dass du nie das Gleiche durchmachst wie ich.“
Ich legte meine Hand auf seine Schulter, spürte die Last seiner Worte und die Tiefe seiner Reue. „Vater, du bist mehr als das, was in der Vergangenheit passiert ist. Ich weiß, dass du für uns kämpfst und alles tust, um die Familie zu schützen. Ich werde dir helfen, die Ehre zurückzugewinnen, die du verlierst hast. Gemeinsam werden wir stärker sein.“
Er sah mich an, und ich konnte die Dankbarkeit in seinen Augen sehen, vermischt mit der Trauer, die niemals ganz verschwinden würde. In diesem Moment verstand ich, dass wir beide nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit unserer Zukunft kämpfen mussten. Und ich war bereit, an seiner Seite zu stehen, egal was kommen mochte.
Als wir uns schließlich im Bett zusammenkuschelten, fühlte ich mich geborgen, doch es schien, als wäre mein Vater von einer inneren Unruhe geplagt. Ich spürte, dass er etwas auf dem Herzen hatte, als er tief durchatmete und mir mit einem brüchigen Lächeln sagte: „Du weißt, dass ich trotz allem, was passiert ist, immer noch für Cersei da bin. Es gibt Momente, in denen ich verzweifelt bin und nach ihr suche, ohne zu wissen, ob ich je Frieden finden werde.“
Seine Worte schnürten mir die Kehle zu. Cersei, die Königin, die unsere Familie und unser Leben geprägt hatte – und doch war sie auch die Ursache für so viel Schmerz. Aber das war nicht alles. Ich wusste, dass ich für Jaime das Licht in der Dunkelheit war, der einzige Lebenswille, der ihn dazu brachte, weiterzukämpfen. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Traurigkeit, und ich konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten.
„Vater…“, begann ich, aber die Worte blieben mir im Hals stecken. Ich nahm ihn in den Arm und spürte, wie er für einen Moment erstarrte, bevor er mich fest umklammerte. Die Emotionen strömten zwischen uns hindurch, und ich wusste, dass wir beide das Gewicht der Vergangenheit trugen.
„Es tut mir leid, dass ich so schwach bin“, flüsterte er, und ich konnte die Traurigkeit in seiner Stimme hören. „Du bist mein einziger Grund weiterzumachen, und ich möchte nicht, dass du je bezweifelst, wie viel du mir bedeutest.“
In diesem Moment fühlte ich mich stärker als je zuvor. „Ich werde immer für dich da sein, Vater. Du bist mein Licht in der Dunkelheit. Und ich werde alles tun, um dich zu beschützen.“
Wir lagen so eine Weile in Stille, umarmt von der Dunkelheit der Nacht, bis wir schließlich in einen unruhigen Schlaf fielen.
Ritt nach Harrenhal
Am nächsten Morgen wurden wir früh geweckt, als die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster schimmerten. Ich sprang aus dem Bett und bereitete mich hastig vor, während Jaime bereits damit beschäftigt war, unsere Sachen zu packen.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, und die Vorfreude auf die Reise erfüllte mich mit Energie. Die Straßen waren ruhig, und die Wälder, durch die wir ritten, waren voller Leben. Nach ein paar Stunden erreichten wir Harrenhal, die einstige Festung, die jetzt vom Verfall gezeichnet war.
„Es gibt Gerüchte, dass hier einige Überlebende der letzten Kämpfe leben“, sagte Jaime, während wir die steinernen Mauern betrachteten. „Wir sollten uns umsehen und herausfinden, ob wir Informationen über die Umgebung erhalten können.“
„Gute Idee“, erwiderte ich und bemerkte, wie ein Gefühl der Entschlossenheit in mir aufstieg. „Wir werden unsere Reise fortsetzen und die Dinge in Ordnung bringen, bevor wir nach Winterfell aufbrechen.“
Mit festem Entschluss betraten wir Harrenhal, bereit, die Geheimnisse und Geschichten, die zwischen diesen alten Mauern verborgen waren, zu entdecken.